Die goldene Regel für eine gesunde Ernährung lautet „Fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag“. Dabei gilt: je bunter, umso besser für unsere Gesundheit. Und das ist gleichzeitig auch ein wahrer Klimaschutztipp, denn pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Getreideprodukte belasten die Atmosphäre in der Regel weniger mit Treibhausgasen als Fleisch- und Milchprodukte.
Pflanzliche Nahrungsmittel erweisen sich als CO2-Leichtgewichte: Unsere persönliche Klimabilanz wird bei einem Kilogramm frischem Obst lediglich mit 500 Gramm Treibhausgasen und bei einem Kilogramm frischem Gemüse sogar mit nur 150 Gramm Treibhausgasen belastet. Im Vergleich dazu verursacht beispielsweise die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch über 13 Kilogramm klimawirksame Gase.
Gemüse und Obst aus dem Tiefkühlfach oder aus der Konserve schneiden in punkto Klimaschutz deutlich schlechter ab als frische Produkte. Viele Verarbeitungsstufen, Vorkochen und Einfrieren, Verpackungen und lange Transportwege machen die guten CO2-Bilanzen von Obst und Gemüse zunichte. Regionales Gemüse und Obst der Saison sind daher die bessere Wahl.
Übrigens: die traditionelle pflanzenreiche Mittelmeerküche ist ein Paradebeispiel für gesunde und Klima schonende Ernährung. Aber auch die hessische und andere regionale Küchen punkten in Sachen Klimaschutz. Gehen Sie doch mal auf kulinarische Entdeckungsreise und probieren Sie neue Rezepte aus!
Verfasser: Verbraucherzentrale Hessen e.V.