Hessen aktiv: 10.000 Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz

Ein kleiner Griff, der sehr viel spart

10 Prozent des verbrauchten Haushaltsstroms in Deutschland gehen auf das Konto der Beleuchtung. Das Ersetzen konventioneller Glühlampen durch Energiesparlampen bietet hier ein beträchtliches Einsparpotenzial.

Größter Vorzug von Energiesparlampen ist ihre Wirtschaftlichkeit: Sie setzen immerhin ein Viertel der elektrischen Energie in Licht um. Bei einer herkömmlichen Glühbirne ist es gerade mal ein Zwanzigstel – der Rest geht als Wärme verloren. Die moderne Energiesparlampe gibt es in verschiedenen Formen und Lichtfarben – und auch für jede Leuchte. Die Lichtfarbe steht in der Regel auf der Verpackung. Dabei stehen Angaben wie „warmweiß“ oder „extra warmweiß“ für eher warmes Licht, wogegen „tageslichtweiß“ eher kühl wirkt und sich damit gut für Arbeitsräume eignet.

Die Energiesparlampe weist insgesamt eine gute Energiebilanz auf. Bei den derzeit angebotenen Lampen sehen Kritiker der Energiesparlampe jedoch auch noch Schwächen. Mit den Lichtfarben „warmweiß“ oder „extra warmweiß“ kommt die Energiesparlampe heute dem „warmen“ Licht der Glühbirne recht nahe – erreicht deren Lichtqualität jedoch immer noch nicht ganz. Unabhängige Prüfungen von Energiesparlampen haben darüber hinaus gezeigt, dass viele Lampen nicht dem auf der Verpackung genannten Standard entsprechen: Die Lampen gehen zu langsam an. Sowohl die Lichtmenge als auch die Lebenserwartung der Lampen weichen häufig von den Angaben auf der Verpackung ab. Es empfiehlt sich daher, vor dem Kauf aktuelle Informationen einzuholen – wie zum Beispiel die Testberichte der Stiftung Warentest.

Übrigens: Energiesparlampen enthalten kleine Mengen an giftigem Quecksilber und gehören daher nicht in den Hausmüll! Ausgediente Leuchten können bei kommunalen Sammelstellen, auf dem Recyclinghof oder auch beim Schadstoffsammelmobilen abgegeben werden.

Verfasser: Verbraucherzentrale Hessen e.V.